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Biographie von Cyndi Lauper

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Kindheit und Jugend

Cyndi Lauper kam am 22. Juni 1953 als Cynthia Ann Stephanie Lauper in New York zur Welt. Ihr Vater ist der schweiz-& deutschstämmige Fred Lauper, ihre Mutter die aus Kampanien in Süditalien (andere Quellen geben Sizilien an) stammende Cathrine Dominique (eigentlich Catarina Papaleone). Cyndi Lauper wuchs mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren beiden Geschwistern Fred und Ellen in einem Einwandererviertel in Queens, 104. Straße, auf. Cyndi begeisterte sich sehr früh für Musik und lernte Gitarre spielen. Ihre nach eigenen Angaben schlechten schulischen Leistungen resultierten vermutlich auch aus dem schlechten Verhältnis zu ihrem Stiefvater. Nach häufigen Schulwechseln gelang ihr der Bildungsabschluss erst im vierten Anlauf.

Karriere

Lauper verließ ihr Elternhaus und wagte den Schritt in die Unabhängigkeit. Sie begann, als Aushilfe im Secondhand-Laden einer Freundin in New York zu arbeiten und entdeckte dort das für ihre spätere Musikkarriere so wichtige Interesse für extravagante Kleidung. So rückte bei ihren ersten Auftritten in der Öffentlichkeit insbesondere ihr schrilles Bühnen-Outfit in den Fokus der Berichterstattung. Während dieser Zeit lernte sie auch
1979 veröffentlichte Cyndi Lauper ihre erste Single, eine Coverversion des
Als David Wolff sie im selben Jahr mit Tom Turi bekannt machte, sollte sich dies für ihre weitere Karriere als Glücksfall erweisen. Mit Turi, Johnny Murelli,
1980-1989

1979 entwickelte sich in den USA durch den enormen Erfolg von
1983 wurde sie von Epic unter Vertrag genommen, und
Von 1984 bis 1985, trat Lauper in Wrestling-Shows der damaligen World Wrestling Federation auf, wo sie als Managerin von Wendi Richter fungierte. David Wolff und WWF-Boss
1985 lieferte Lauper mit Good Enough einen Beitrag zu
1986 kam mit True Colors Laupers zweites Album auf den Markt. Es zeigte die Sängerin zwar auch noch mit grell gefärbter Haarpracht, aber nach Einschätzung vieler Kritiker musikalisch und künstlerisch gereifter. Trotz der Hitsingle True Colors, die es bis auf Platz 1 der US-Charts schaffte, blieb das Album hinter den kommerziellen Erwartungen zurück. Dennoch markierte die begleitende Tournee nach eigener Einschätzung den Höhepunkt ihres Künstlerlebens. Die massiven Sicherheitsvorkehrungen führten zu einer zunehmenden Distanzierung von den Fans, was Lauper bewog, ihre Karriere in eine andere Richtung zu entwickeln. Dies machte sich auch in der privaten wie professionellen Trennung von David Wolff bemerkbar.

1988 stand Lauper für ihr Hollywood-Debüt "Vibes" vor der Kamera. Der Auftritt handelte ihr harsche Kritik ein. Viele Beobachter sahen in dem Film lediglich ein rein auf den Star zugeschnittenes Vehikel ohne künstlerische Eigenständigkeit. Hole In My Heart, die Single aus dem Soundtrack zu diesem Film, zeigte noch einmal die grelle schrille Cyndi Lauper, konnte aber nicht an frühere Verkaufserfolge anknüpfen.

Im Anschluss daran begannen die Arbeiten zu dem Album A Night To Remember, welches 1989 erschien. Lauper versuchte sich an einer Neudefinition ihres Images als elegant und sexy zugleich. Trotz großem Zuspruch aus der Musikbranche äußerte sich Lauper selbst im nachhinein unzufrieden über die Produktion. Zwar schrieb sie die meisten Titel selbst, wurde aufgrund massiver Einflussnahme seitens der Plattenfirma allerdings in ein Korsett gepresst, das nicht ihrer Persönlichkeit entsprach. Auch die Fans taten sich schwer, die neue, elegante Cyndi Lauper zu akzeptieren. So blieb das Album weit hinter den Verkaufserwartungen zurück und Lauper trat den Rückzug in ihr Privatleben an.

1990-1999

Bis 1993 machte sie sich etwas rar, trat aber dennoch weiterhin auf und absolvierte 1990 einen Auftritt bei
David Thornton war es auch, der sie überredete, ein neues Album aufzunehmen; so schaffte sie es, mit Hat Full Of Stars 1993 ein Album herauszubringen, das ihren Vorstellungen entsprach und auch bei den Kritikern auf Zustimmung stieß. Ebenfalls 1993 sang Lauper den weiblichen Part auf der Single Boys Will Be Boys der Hooters.

Ihr Label Epic jedoch stand nicht hinter ihrer Arbeit, sodass die Promotion auch gering war, was sich jedoch noch einmal für Twelve Deadly Cyns änderte. Dieses Best-Of-Album kam 1995 auf den Markt und enthielt mit der eigenen Coverversion Hey Now - Girls Just Want To Have Fun ihren letzten großen Hit. In dieser Zeit begann sie, intensiv für die Rechte von Homosexuellen einzutreten, was ihr in der schwulen Subkultur ein hohes Ansehen bescherte und den Weg zur Schwulen-Ikone ebnete.

Auch sah man sie vermehrt in Film- und Fernsehproduktionen, für ihre Gastrolle als Marianne in der Sitcom "Verrückt nach dir" wurde sie zweimal für den Emmy nominiert und gewann ihn auch einmal.

Bereits 1996 wurde Sisters Of Avalon veröffentlicht, auf dem Cyndi Lauper alle Songs mit
Als sie eigentlich ihr Album hätte promoten sollen, wurde Cyndi Lauper schwanger. Trotz Schwangerschaft trat sie im Vorprogramm von
Mit einem 1998 erschienenen Weihnachtsalbum, das traditionelle und eigene Lieder enthielt, endete die Zusammenarbeit mit Epic. In der Zeit danach war Lauper nicht minder aktiv: so beteiligte sie sich auf den Soundtrack zu "A Night At The Roxbury" mit dem Titel Disco Inferno, welcher eine Grammynominierung in der Kategorie Best Dance Recording bekam, letztendlich aber
1999 hatte Lauper einen Gastauftritt in der Fernsehserie "
2000-heute

In den folgenden Jahren war sie auf diversen Soundtracks zu hören, ging mehrfach mit
2003 erhielt sie einen neuen Vertrag bei Epic, wo sie mit At Last prompt in den USA das erfolgreichste Album seit A Night To Remember herausbrachte. Sie selbst bezeichnete das Album als eine Sammlung von Liedern, welche den Soundtrack ihres Lebens darstellen. Mit Nummern wie Stay, Walk On By oder La Vie On Rose versuchte sie, den Hörer auf eine Zeitreise in die 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts mitzunehmen. Es folgte eine ausgedehnte Tour durch die USA, Japan und erstmals seit Jahren auch Australien. Im Zuge der Promotion trat sie, erstmals seit 1996, wieder in Deutschland auf. Zudem wurde sie erneut für den Grammy nominiert (in der Kategorie Best Instrumental Arrangement Accompanying Vocalist(s) für Unchained Melody).

Auch äußerlich zeigte sie eine Wandlung. Angesprochen auf diese Veränderung und scheinbarer Hinwendung zum „Normalen“ sagte Lauper selbst, dass sie auf keinen Fall normal und auch nicht gewöhnlich wäre; eine Frau, die im Alter von 50 Jahren versucht, sich sexy und elegant zu geben, sei keinesfalls gewöhnlich, denn sie selbst habe es schon immer gehasst, gewöhnlich zu sein.

2004 erschien Shine als komplettes Album, jedoch nur in Japan, wo es nicht unter die Top 100 der dortigen Charts kam.

Im Jahr 2005 trat Lauper in der erfolgreichen schwulen US-Serie "Queer as Folk" auf. Sie spielte sich dabei selbst und gab ein Benefiz-Konzert zugunsten homosexueller Interessen. Diese Folge wurde am 6. März 2008 im deutschen Fernsehen erstausgestrahlt.

Am 3. März 2006 erschien in Europa Laupers Album The Body Acoustic. Es beinhaltet neu arrangierte Versionen ihrer großen Hits, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern, darunter
Im Frühjahr 2006 stand Lauper erfolgreich in der Musicalfassung von
Im Juni 2007 tourte Lauper zusammen mit
Für den Sommer 2008 ist eine weitere Auflage der True Colors Tour angesetzt. Ebenfalls an der Tour beteiligt sind:
Nach Abschluss der ersten Tour und deren Erfolg begab sich Cyndi Lauper zurück ins Studio um weiter an neuen Marterial für das Album Bring Ya To The Brink zu arbeiten, dass sodann am 27. Mai 2008 in den USA erschien. Auf Bring Ya To The Brink arbeitete Lauper mit europäischen House und Elektro Künstlern wie
Im Herbst 2008 wird Cyndi Lauper nach 5 Jahren durch Europa touren und dabei unter anderem auch in Paris am 20. Oktober, in Wien am 30. Oktober und in Köln am 1. November auftreten.