Biographie von K's Choice
K’s Choice sine eine belgische Band um Sängerin Sarah Bettens, gegründet 1992 unter dem Namen The Choice. Musikalisch beeinflusst wurde die Band unter anderem von den Indigo Girls und R.E.M. K’s Choice gelten als eine der erfolgreichsten Bands Belgiens. Nachdem Sarah Bettens Ihre Solokarriere startete, lag die Band auf Eis. Im Jahr 2010 kommt allerdings wieder ein offizielles Album inkl. Tour.
Geschichte
Sarah Bettens begann zunächst als Solosängerin und hatte 1992 in Belgien einen ersten kleinen Hit mit ihrer Coverversion des Hank-Williams-Stücks I’m so lonesome I could cry. Als ihr ein Vertrag angeboten wurde gründete sie gemeinsam mit ihrem Bruder Gert die Band The Choice. Mit Hilfe von Studiomusikern wurde das erste Album The Great Subconscious Club eingespielt, das nach der Veröffentlichung in Europa 1994 von Sony Music auch in den USA vertrieben wurde. Es folgte die erste Tour, bei der die Band in Frankreich Morphine, in Großbritannien The Proclaimers und in Deutschland und den USA die Indigo Girls als Vorgruppe begleitete. Auf Grund der erhöhten Bekanntheit in Amerika wurde auch die US-Band The Choice auf die gleichnamige Gruppe aufmerksam und untersagte die Verwendung des Namens, woraufhin die Band in Anlehnung an den Protagonisten aus Franz Kafkas Der Process in K’s Choice umbenannt wurde.
Nach der Veröffentlichung des zweiten Albums spielten K’s Choice verschiedene europäische Festivals und erregten dabei die Aufmerksamkeit von Alanis Morissette, mit der sie in der Folge 1996 auf Stadiontour in Amerika gingen.
Das dritte Album, Cocoon Crash, wurde 1998 gemeinsam mit dem Musikproduzenten Gil Norton aufgenommen. Die Europatour zu diesem Album musste auf Grund der Erkrankung von Gert, bei dem Pfeiffer-Drüsenfieber diagnostiziert worden war, auf das folgende Jahr verschoben werden. 2000 hatte die Band einen Auftritt in der Folge Doppelgangland der Serie Buffy – Im Bann der Dämonen. Nach verschiedenen Besetzungswechseln, einem weiteren Album, einem Livealbum und ausgiebigen Tourneen durch Amerika, Europa und Australien beschloss die Gruppe im Jahr 2003, sich aufzulösen. Sarah Bettens setzte ihre Solokarriere erfolgreich fort und veröffentlichte 2005 ihr Soloalbum Scream. Auch Gert Bettens beschäftigt sich weiterhin mit Musik. So produzierte er unter anderem ein Album von Venus in Flames und veröffentlichte 2005 das Album Good Morning Hope unter dem Namen woodface.
Diskografie
Studioalben
* The Great Subconscious Club (1993)
* Paradise in Me (1996)
* Cocoon Crash (1998)
* Almost Happy (2000)
Sonstiges
* Extra Cocoon (1998)
* 2000 Seconds Live (1998) (nur an Fanclubmitglieder)
* Live (2001)
* Home (2001) (nur an Fanclubmitglieder)
* Running Backwards (2003) (nur an Fanclubmitglieder)
* 10 (2003)




